schwärmen


schwärmen
schwär|men ['ʃvɛrmən], schwärmte, geschwärmt:
1. <itr.; hat
a) von jmdm., etwas hingerissen sein:
für große Hüte, schnelle Pferde schwärmen; sie hat für diese Schauspielerin geschwärmt.
Syn.: anbeten, angetan sein von, anhimmeln (ugs.), sich begeistern, Feuer und Flamme sein (ugs.), verehren.
b) von jmdm., etwas begeistert reden:
von dem Essen, dem Konzert schwärmt er noch heute; sie hat wieder von Italien, von ihrem Chef geschwärmt.
Syn.: in den Himmel heben (ugs.), loben.
2.
a) <itr.; hat (von bestimmten Tieren, besonders Insekten) sich im Schwarm (1) bewegen:
die Bienen schwärmen; die Fliegen schwärmten um die Lampe.
Syn.: ausschwärmen.
b) <itr.; ist sich schwärmend (1 a) irgendwohin bewegen:
sie sind die ganze Nacht durch die Stadt geschwärmt; die Menschen schwärmten in die Ausstellung.

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schwạ̈r|men 〈V. intr.〉
I 〈hat〉
1. durcheinanderlaufen, durcheinanderspringen
2. durcheinanderfliegen, „tanzen“ (Mücken)
3. zur Gründung eines neuen Staates ausfliegen (Bienen)
4. 〈fig.〉
4.1 begeistert reden, sich in Träumen verlieren
4.2 sich herumtreiben, tanzen u. zechen
● er schwärmt wieder kommt ins Träumen; für jmdn. od. etwas \schwärmen begeistert sein; er schwärmt für Blondinen, eine Schauspielerin; er schwärmt für Italien; wenn ich daran denke, komme ich ins Schwärmen; von jmdm. od. etwas \schwärmen
II 〈ist〉
1. sich in einem Schwarm in einer Richtung bewegen
2. 〈Mil.〉 die geschlossene Formation verlassen u. eine lockere Schützenlinie bilden
● die Mücken \schwärmen um die Lampe

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schwạ̈r|men <sw. V.> [mhd. swarmen, swermen = sich als (Bienen)schwarm bewegen; dann im 16. Jh. als Bez. für das Treiben von Sektierern im Sinne von »wirklichkeitsfern denken, sich begeistern«]:
1.
a) <hat> (von bestimmten Tieren, bes. Insekten) sich im Schwarm bewegen:
die Bienen schwärmen jetzt (fliegen zur Gründung eines neuen Staates aus);
b) <ist> sich schwärmend (1 a) irgendwohin bewegen:
die Mücken schwärmten um die Lampe;
Ü die Menschenmenge schwärmte in das neu eröffnete Kaufhaus.
2. <hat>
a) jmdn. schwärmerisch verehren; etw. sehr gern mögen:
für große Hüte s.;
in ihrer Jugend hat sie für meinen Bruder geschwärmt;
b) von jmdm., etw. begeistert reden:
von dem Konzert schwärmt er heute noch;
<subst.:> sie gerät leicht ins Schwärmen.

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schwärmen,
 
eine Person oder etwas sehr gerne mögen beziehungsweise von jemandem oder etwas begeistert sprechen beziehungsweise sein.

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schwạ̈r|men <sw. V.> [mhd. swarmen, swermen = sich als (Bienen)schwarm bewegen; dann im 16. Jh. als Bez. für das Treiben von Sektierern im Sinne von „wirklichkeitsfern denken, sich begeistern“]: 1. a) (von bestimmten Tieren, bes. Insekten) sich im Schwarm bewegen <hat>: Vor den Stallfenstern und über dem ... Komposthaufen schwärmten die Fliegen (Broch, Versucher 103); die Bienen schwärmen jetzt (fliegen zur Gründung eines neuen Staates aus); b) sich schwärmend (1 a) irgendwohin bewegen <ist>: die Mücken schwärmten um die Lampe; Ü Vielköpfige Menschenmenge schwärmte in die Neueröffnung der Kaufhäuser (Johnson, Achim 189). 2. <hat> a) jmdn. schwärmerisch verehren; etw. sehr gern mögen: für große Hüte, schnelle Autos s.; in ihrer Jugend hat sie für meinen Bruder, für Beatmusik geschwärmt; Woran erkennt man ... den eigentlichen Rationalisten? Daran, dass er bedingungslos für das Irrationale schwärmt (Brod, Annerl 93); b) von jmdm., etw. begeistert reden: von dem Essen, dem Konzert, der Frau schwärmt er heute noch; Das war vor dem Ersten Weltkrieg gewesen, und noch lange hatte der Alte davon geschwärmt (Koeppen, Rußland 141); ... schwärmte sie plötzlich vom Kinderkriegen (Rehn, Nichts 12); <subst.:> sie gerät leicht ins Schwärmen.

Universal-Lexikon. 2012.

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